Verkehr

Kigali ist innerhalb der letzten Jahre rasant gewachsen. Dieses Wachstum hat sich auch auf die Verkehrslage der Stadt ausgewirkt. War es im Jahr 2005 noch so gut wie undenkbar, in Kigali im Stau zu stehen, hat sich der Verkehr inzwischen stark verschärft. Zu Stoßzeiten muss man mit längeren Stillständen rechnen. Seitdem gibt es in den Hauptstraßen der Stadt Straßenlaternen in den Farben der ruandischen Flagge sowie Ampeln, auf denen die verbleibende Wartezeit wie ein Countdown angezeigt wird.

 

Zu den wichtigsten öffentlichen Transportmitteln gehören Minibusse (sogenannte Matatus) und Motorrad-Taxis (Motos). Zu jeder Tageszeit fahren Tausende von Motos durch die gesamte Stadt und man kann sie bei Bedarf jederzeit zu sich rufen. Der Preis für die Fahrt wird im Voraus ausgehandelt und beträgt meistens ein bis zwei Euro.

Kigali ist auch Knotenpunkt für das nationale Verkehrsnetz. Es gibt mehrere große Busunternehmen, die Fahrten von Kigali in alle größeren Städte des Landes anbieten. Für die längste Strecke (ungefähr 250 Kilometer) bezahlt man dabei weniger als zehn Euro. Der internationale Flughafen des Landes liegt circa 12 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.